Freitag, 26. März 2010
Tätigkeitsbericht Lehrgangswoche 7
Am Montag und Mittwoch machten wir nach Unterrichtsende insgesamt 5 „Überstunden“, um in der Schule ungestört arbeiten zu können. Diese Stunden werden uns nach den Osterferien gutgeschrieben. Wir unterstützten dabei die Gruppen B und C. Es wurden noch die restlichen Verteiler abgeschaltet und überprüft.
Die restliche Zeit wurde für die Fertigstellung der Verteiler- und Auslasspläne, Projektpräsentation, und Anlegen einer Projektmappe genutzt. Anschließend druckten wir alle Pläne aus und ordneten sie in die Mappe ein.
Wochenbericht Gruppe B:
Jetzt ist es soweit! Wir konnten endlich alle Verteiler fertig überprüfen. Da wir die Verteiler in der Unterrichtszeit nicht abschalten konnten, blieben wir am Montag und Mittwoch 2 Stunden länger in der Schule, um niemanden zu stören.
Diese Überstunden waren natürlich mit unserem Herrn Direktor abgeklärt.
Puh, 11 Stunden Schule, das ist kein Zuckerschlecken.
Am Montag haben wir uns um 17:30 Uhr in der Klasse getroffen und am Anfang herrschte das Chaos. 27 Schüler, 3 Lehrer und keiner wusste, was er machen sollte.
Als endlich Ordnung in die Sache kam, teilte sich unsere Gruppe und wir bekamen 2 Messgeräte zur Verfügung gestellt.
Glinsi, Koti, Köfi und ich bildeten die eine Gruppe.
Aron und Fuchsl aus der Gruppe A haben uns begleitet, um alle Informationen zu erhalten die sich brauchen, um ihre Pläne fertig zeichnen zu können.
Brandstetter, Tüte, Enne, Eidler und Hammer waren die 2. Gruppe, die die Verteiler im 1.OG überprüften. In dieser Gruppe lief es etwas besser. Kein Wunder, Prüfprofi Tüte war ja auch dabei.
Als wir im 2. OG vor dem Verteiler standen begann das ganze Chaos von vorne.
Herr Fachlehrer Mahr griff uns später unter die Arme und klärte uns genauer über das Prüfgerät auf. Danach ging alles viel leichter.
Wir überprüften den Kurzschlussstrom, Netzschleifenwiderstand und die Auslösezeit des FIs.
Nach einer Stunde machten wir eine Rauchpause, um die Stimmung wieder etwas zu lockern und die Leute wieder zu motivieren.
Nachher kamen wir nochmal richtig zur Sache, doch leider wurden wir an diesem Abend nicht ganz fertig.
Dienstagnachmittag hatten wir Zeit, um unsere Projektmappe fertig zu stellen, die wir am Freitag unseren Lehrern abgeben müssen.
In dieser Mappe sollten alle Pläne und Messprotokolle sein, die wir bis jetzt erarbeitet haben.
Voll motiviert gingen wir an die Arbeit. Jeder wusste was er machen sollte, um unsere Aufgabe mit Stolz abgeben zu können.
Wir kamen ein großes Stück weiter, zum Glück, denn die Lehrer saßen uns im Nacken.
Mittwoch gaben uns die Lehrer fast den ganzen Tag Zeit außer in ENT, da durften wir einem kurzen Lehrfilm lauschen und einen Test mussten wir auch noch hinter uns bringen. Ich konnte die Nervosität der Mitschüler spüren.
Nach 20 Minuten hatten wir den Test auch überstanden und wir konnten uns wieder unserem Projekt widmen.
Abends war der Großteil der Klasse müde und unmotiviert doch Jammern hilft nichts.
Wir schnappten uns unsere Messgeräte und überprüften die letzen FI’s.
Nach einer Stunde war unsere Arbeit getan und wir konnten müde aber doch zufrieden ins Internat gehen.
Am Freitag erledigten wir noch die letzten Kleinigkeiten für die Mappe.
Tüte schrieb die Stunden zusammen, die wir für das Projekt gebraucht hatten, und ich schrieb im Labor noch diesen Bericht fertig.
In Rechnungswesen ließen wir unsere Kalkulation von unserem Lehrer nochmal überprüfen damit alles seine Richtigkeit behält und am 14:30 Uhr war Schluss. Alle freuten sich aufs Wochenende und hofften, das die Lehrer mit der abgegeben Mappe zufrieden sind.
Wochenbericht Gruppe C:
Die 7. Lehrgangswoche ist angebrochen und das Projekt geht schon fast dem Ende zu. Am Montag mussten wir länger arbeiten, da wir noch letzte Prüfungen an den Verteilern vornehmen mussten. Doch das war schon ziemlich anstrengend, da wir vorher schon neun Stunden Unterricht hatten. Am Dienstag hatten Ostermann und Pils die Mappe komplett vervollständigt. Nebenbei begannen Lettner und Payer mit der Präsentation im Powerpoint. Traxler und Ringseis hatten die schwierigste Aufgabe, da sie die Klasse in Bustechnik am Computer programmieren mussten. Das Team C wünscht Ihnen schöne Osterferien.
Mittwoch, 24. März 2010
Tätigkeitsbericht Lehrgangswoche 6
In der LGW 7 werden die anderen Teams die Verteiler auseinander nehmen um sie zu prüfen, wobei sich herausstellen wird, welche Geheimnisse sich hinter den Verteilerblenden noch verbergen.
Es wurde bereits mit der Power Point Präsentation begonnen, welche das Team vorstellt, und deren Aufgaben und Erfolge präsentiert.
Einige von uns erstellten am Laptop eine 3D Ansicht unserer Wunschklasse.
Wir versuchten noch die letzte Unklarheiten bei den Lampen und der Tischverkabelung zu klären und die letzten Preise für die Kalkulation in Rechnungswesen rauszufinden.
Das Klassenzimmer haben wir diese Woche bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt.
Der Plan muss nochmal überarbeitet und mit den Lehrern besprochen werden.
Endlich, denn unser Projekt sollte vor den Osterferien weitgehend abgeschlossen sein, da wir uns ab jetzt auf die Präsentation konzentrieren müssen.
Sie haben richtig gehört, eine Präsentation, das heißt wir sollen all das was wir in den letzten Wochen geschafft haben vor unseren Lehrern, Chefs und Mitschülern vortragen. Die nächste Hürde die vor uns liegt.
Dienstag, 16. März 2010
Tätigkeitsbericht Lehrgangswoche 5
In der 5. Woche hatten wir eine Besprechung mit dem Projektleiter und unserem Klassenvorstand über die Fortschritte des Projekts.
Dabei wurde uns gesagt, dass wir den Großteil unserer Arbeit bis zur 7. Lehrgangswoche abschließen müssten.
Die drei DDS – Leute setzten die Arbeiten an den Plänen fort und schlossen sie auch teilweise ab.
DDS (Data Design System) ist übrigens ein Zeichenprogramm, womit die komplette Elektroinstallation (Lampen, Schalter, Steckdosen, Motoren, Verteiler, usw.), Gebäudesystemtechnik (Bussysteme), Sicherheitstechnik (Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollen, Alarmanlagen, usw.), Kommunikationstechnik (EDV-Systeme, Telefonsysteme, Sprechanlagen), Empfangstechnik (TV/SAT-Anlagen) und noch vieles mehr in Grundrissplänen erfasst wird.
Bei den anderen gehörte das Projekt nun mittlerweile zum Alltag. Die Verteilerpläne wurden zum Großteil mit Bauchschmerzen fertiggestellt.
Einige von uns investierten ihre kostbare Zeit in die Planung des Wunschklassenzimmers und brachten einen Entwurf heraus.
Wochenbericht Gruppe B:
Wir sind in der Woche 5, Leute! Halbzeit! Wir hätten eine Menge Gründe uns zu freuen. Nur leider ist die Stimmung etwas im Keller.
Das Projekt fängt langsam an kompliziert und monoton zu werden.
Aber auch das werden wir überwinden.
Ich bin die meiste Zeit damit beschäftigt, die Leute zu motivieren und anzutreiben, dass wir endlich unser Wunschklassenzimmer fertig planen.
Keine leichte Aufgabe, sag ich euch!
Noch dazu haben wir diese Aufgabe, komplett unterschätzt. Das ist einer der schwersten Punkte im gesamten Projekt.
Diese Woche hatten wir rund 20 Stunden für unser Projekt zur Verfügung. Das ist ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass wir 41 Unterrichtsstunden in der Woche in der Schule sitzen.
Montag haben Dragschitz und Koti noch den Kurzschlussstrom im 2.OG fertig gemessen, da sie letzte Woche nicht fertig geworden sind.
Am nächsten Tag ist Köfinger noch eingefallen, dass sie den Isolationswiderstand im Unterverteiler noch messen könnten, ohne jemanden zu stören. Gesagt, getan. Köfinger, Brandstetter und unser Messprofi Dragschitz schnappten sich ein Messgerät und den Herr Fachlehrer Fechter und machten sich ans Messen.
Doch das Messen nimmt kein Ende.
Durch den Schulbetrieb können wir keine Leitungsschutzschalter abschalten und deswegen den Isolationswiderstand nicht fertig messen.
Unser Plan wird sein, dass wir nächste Woche etwas länger in der Schule bleiben, um alle Verteiler fertig zu messen damit wir diesen Punkt abhaken können.
Diese Aktion hat auch etwas Positives. Wir können vielleicht am Freitag früher nachhause fahren.
Die restlichen Teammitglieder haben sich der Planung der Klasse gewidmet.Enne half mir und Köfinger beim Ausmessen der Klasse.
Diese Daten waren sehr wichtig um alle Rohre, Schläuche und Kabel, die wir für die Klasse benötigen, auszurechen und zu kalkulieren.
Koti setzte sich am Mittwoch zu einem Laptop und suchte eine geeignete Farbe für den Raum. Gelb sollte es werden.
Als er Einrichtungswünsche und deren Preise wusste, probierte er alle Daten in Excel einzutragen, um sie in Rechnungswesen kalkulieren zu können.
"Dr. Hammer" nahm sein Netbook mit in den Unterricht und suchte für Koti die Preise der Schläuche, Rohre und Kabeln raus. Gar nicht so billig so Kleinigkeiten. Darunter waren Kabeln, wo eine Trommel mit 500 Meter €417,- kostet.
Brandstetter begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Anbieter für Tische und Sesseln. Am liebsten wären uns Tische mit Kabelkanal, um die Anspeisung für die Steckdosen verstecken zu können.
Eidler, der kleine Wicht, setzte sich mit unsrem Lehrer Herrn Fechter zusammen, um das KNX-Labor aufzunehmen und zu zeichnen.
Aus dieser Zeichnung holten wir uns einige Ideen für unsere Klasse.
Wussten Sie z.B., dass es einen CO2-Sensor gibt, der den Sauerstoffgehalt in der Luft misst? Nein? Ich auch nicht.
Köfinger der bei KNX am meisten durchblickt, schaute sich nochmal die Auflistung unserer Aktoren und Sensoren an und besserte kleine Fehler aus, die wir übersehen haben.
Kein Kinderspiel sag ich euch.
Später gab es noch Probleme mit einem Stromstoßschalter im 2.OG, welche jedoch sofort gelöst werden konnten.
Glinsi der Teamchef war wieder überall dabei.
Er half Koti am Dienstag den Isolationswiderstand im 2.OG zu messen der noch ausständig war und danach besorgte er sich auch einen Laptop und sammelte Informationen aus dem World Wide Web. Tja so wurden wir zu einer Informatikklasse.
Irgendwann brauchte er eine Abwechslung und riss Koti vom Laptop weg. Die beiden machten sich auf den Weg, um die Hemden für unseren Zeugnistag zu besorgen. Dieser Tag ist für jeden etwas besonders.
Und zum Schluss wieder meine Wenigkeit.
Da ich die meiste Zeit mit der Planung der Klasse verbracht habe, war ich auch diese Woche damit beschäftigt.
Ich musste in unserem Plan einige Tische umzeichnen, da sich sonst die gewünschte Chill-out-Ecke nicht ausgegangen wäre.
Zusätzliche Downlights nahmen wir auch noch im Plan auf, um die Beleuchtung besser regeln zu können.
Lautsprecher dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Sonst könnte unser Herr Direktor ja keine wichtigen Mitteilungen mehr durchsagen.
Wir sind stolz auf das, was wir diese Woche trotz 2 Tests geschafft haben, trotz der 2 Tests und ich hoffe, wir werden dieses Projekt die nächsten 5 Wochen weiterhin so gut meistern.
Wochenbericht Gruppe C:
Einige fehlende Stromkreise in einzelnen Verteilern wurden überprüft, wobei einige laufende Beamer abgeschaltet wurden.
Anschließend wurden die Prüfprotokolle fertiggestellt. Mit Hilfe des Internets fanden wir noch Anregungen für die Wunschklasse.
Für die Kalkulation der Klassenzimmer erstellten wir eine genaue Materialliste, dazu mussten wir die Klasse vermessen, um auf die Länge der Kabel und Rohre zu kommen.
Ein Teil des Teams begann am Freitag, sich mit dem Programm ETS3 (dient zum Realisieren von Bussystemen in Gebäuden) zur technischen Planung der Klasse auseinanderzusetzen.
Dienstag, 9. März 2010
Tätigkeitsbericht Lehrgangswoche 4
Im Zeichenprogramm ELCAD suchten wir nach einem passenden Symbol für einen Stromstoßschalter, aber wir waren erfolglos.
Dabei stellten wir fest, dass sie sehr teuer wird.
Ich berichte aus Woche 4 unseres Schulprojektes. Das Überprüfen aller Steckdosen und Verteiler ist voll im Gange.
Koti (Woodkiller), Dr. Hammer und Glinsi, der Teamchef schnappten sich am Dienstag ein Messgerät und machten sich an die Arbeit.
Sie nahmen sich als erstes die Steckdosen im 2.OG vor und schauten, ob der alte Plan irgendwie stimmt.
Da sie sowieso zu jeder Dose mussten, prüften sie auch gleich den Erdschleifenwiderstand, Netzschleifenwiderstand, Kurzschlussstrom und die Berührungsspannung!
Natürlich haben wir auch eigens angefertigte Prüfprotokolle, um alle Ergebnisse der Messungen festzuhalten.
Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass die Anzahl der Steckdosen unterschätzt wurde und deswegen musste noch ein weiterer Tag verwendet werden.
Dabei outete sich Dragschitz als echter ,,Prüfprofi``.
Später besorgten sie sich auch ein Prüfgerät und klapperten damit jede Steckdose im 1.OG. Ich hoffe ihr habt keine ausgelassen.
Dr. Hammer half mir bei der Planung unseres Klassenzimmers, genau wie der Klassengnom Enne und Eidler.
Wir arbeiteten die ganze Woche daran.
Sogar die Tische in der Klasse haben wir verrückt, um die ideale Sitzordnung zu finden. Das haben wir allerdings aufgegeben, als die nächste Gruppe in die Klasse wollte.
Schließlich nahmen wir uns die Beleuchtung und Klimatisierung der Klasse.
Wer einmal einen Sommerturnus in der Berufsschule erlebt hat, lässt der Wunsch einer Belüftung nicht mehr los.
In so manchen Verteilern gibt es Fragen über Fragen,
wir sind schon Nahe an der Lösung und werden nicht versagen.
So schalten wir dem Lehrer den Computer ab.
Gott sei Dank kein Datenverlust, das war knapp!
Die Hälfte haben wir schon fast geschafft.
das gibt uns Ansporn und mehr Kraft!
Außerdem sind wir schon Dichter
das gefällt uns wie die Lichter!