Dienstag, 16. März 2010

Tätigkeitsbericht Lehrgangswoche 5

Wochenbericht Gruppe A:

In der 5. Woche hatten wir eine Besprechung mit dem Projektleiter und unserem Klassenvorstand über die Fortschritte des Projekts.
Dabei wurde uns gesagt, dass wir den Großteil unserer Arbeit bis zur 7. Lehrgangswoche abschließen müssten.


Die drei DDS – Leute setzten die Arbeiten an den Plänen fort und schlossen sie auch teilweise ab.

DDS (Data Design System) ist übrigens ein Zeichenprogramm, womit die komplette Elektroinstallation (Lampen, Schalter, Steckdosen, Motoren, Verteiler, usw.), Gebäudesystemtechnik (Bussysteme), Sicherheitstechnik (Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollen, Alarmanlagen, usw.), Kommunikationstechnik (EDV-Systeme, Telefonsysteme, Sprechanlagen), Empfangstechnik (TV/SAT-Anlagen) und noch vieles mehr in Grundrissplänen erfasst wird.


Bei den anderen gehörte das Projekt nun mittlerweile zum Alltag. Die Verteilerpläne wurden zum Großteil mit Bauchschmerzen fertiggestellt.

Einige von uns investierten ihre kostbare Zeit in die Planung des Wunschklassenzimmers und brachten einen Entwurf heraus.




Wochenbericht Gruppe B:

Wir sind in der Woche 5, Leute! Halbzeit! Wir hätten eine Menge Gründe uns zu freuen. Nur leider ist die Stimmung etwas im Keller.
Das Projekt fängt langsam an kompliziert und monoton zu werden.
Aber auch das werden wir überwinden.
Ich bin die meiste Zeit damit beschäftigt, die Leute zu motivieren und anzutreiben, dass wir endlich unser Wunschklassenzimmer fertig planen.

Keine leichte Aufgabe, sag ich euch!
Noch dazu haben wir diese Aufgabe, komplett unterschätzt. Das ist einer der schwersten Punkte im gesamten Projekt.

Diese Woche hatten wir rund 20 Stunden für unser Projekt zur Verfügung. Das ist ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass wir 41 Unterrichtsstunden in der Woche in der Schule sitzen.

Montag haben Dragschitz und Koti noch den Kurzschlussstrom im 2.OG fertig gemessen, da sie letzte Woche nicht fertig geworden sind.
Am nächsten Tag ist Köfinger noch eingefallen, dass sie den Isolationswiderstand im Unterverteiler noch messen könnten, ohne jemanden zu stören. Gesagt, getan. Köfinger, Brandstetter und unser Messprofi Dragschitz schnappten sich ein Messgerät und den Herr Fachlehrer Fechter und machten sich ans Messen.
Doch das Messen nimmt kein Ende.
Durch den Schulbetrieb können wir keine Leitungsschutzschalter abschalten und deswegen den Isolationswiderstand nicht fertig messen.
Unser Plan wird sein, dass wir nächste Woche etwas länger in der Schule bleiben, um alle Verteiler fertig zu messen damit wir diesen Punkt abhaken können.
Diese Aktion hat auch etwas Positives. Wir können vielleicht am Freitag früher nachhause fahren.

Die restlichen Teammitglieder haben sich der Planung der Klasse gewidmet.

Enne half mir und Köfinger beim Ausmessen der Klasse.
Diese Daten waren sehr wichtig um alle Rohre, Schläuche und Kabel, die wir für die Klasse benötigen, auszurechen und zu kalkulieren.

Koti setzte sich am Mittwoch zu einem Laptop und suchte eine geeignete Farbe für den Raum. Gelb sollte es werden.
Als er Einrichtungswünsche und deren Preise wusste, probierte er alle Daten in Excel einzutragen, um sie in Rechnungswesen kalkulieren zu können.

"Dr. Hammer" nahm sein Netbook mit in den Unterricht und suchte für Koti die Preise der Schläuche, Rohre und Kabeln raus. Gar nicht so billig so Kleinigkeiten. Darunter waren Kabeln, wo eine Trommel mit 500 Meter €417,- kostet.

Brandstetter begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Anbieter für Tische und Sesseln. Am liebsten wären uns Tische mit Kabelkanal, um die Anspeisung für die Steckdosen verstecken zu können.

Eidler, der kleine Wicht, setzte sich mit unsrem Lehrer Herrn Fechter zusammen, um das KNX-Labor aufzunehmen und zu zeichnen.
Aus dieser Zeichnung holten wir uns einige Ideen für unsere Klasse.
Wussten Sie z.B., dass es einen CO2-Sensor gibt, der den Sauerstoffgehalt in der Luft misst? Nein? Ich auch nicht.


Köfinger der bei KNX am meisten durchblickt, schaute sich nochmal die Auflistung unserer Aktoren und Sensoren an und besserte kleine Fehler aus, die wir übersehen haben.
Kein Kinderspiel sag ich euch.
Später gab es noch Probleme mit einem Stromstoßschalter im 2.OG, welche jedoch sofort gelöst werden konnten.

Glinsi der Teamchef war wieder überall dabei.
Er half Koti am Dienstag den Isolationswiderstand im 2.OG zu messen der noch ausständig war und danach besorgte er sich auch einen Laptop und sammelte Informationen aus dem World Wide Web. Tja so wurden wir zu einer Informatikklasse.
Irgendwann brauchte er eine Abwechslung und riss Koti vom Laptop weg. Die beiden machten sich auf den Weg, um die Hemden für unseren Zeugnistag zu besorgen. Dieser Tag ist für jeden etwas besonders.

Und zum Schluss wieder meine Wenigkeit.
Da ich die meiste Zeit mit der Planung der Klasse verbracht habe, war ich auch diese Woche damit beschäftigt.
Ich musste in unserem Plan einige Tische umzeichnen, da sich sonst die gewünschte Chill-out-Ecke nicht ausgegangen wäre.
Zusätzliche Downlights nahmen wir auch noch im Plan auf, um die Beleuchtung besser regeln zu können.
Lautsprecher dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Sonst könnte unser Herr Direktor ja keine wichtigen Mitteilungen mehr durchsagen.
Wir sind stolz auf das, was wir diese Woche trotz 2 Tests geschafft haben, trotz der 2 Tests und ich hoffe, wir werden dieses Projekt die nächsten 5 Wochen weiterhin so gut meistern.




Wochenbericht Gruppe C:

Einige fehlende Stromkreise in einzelnen Verteilern wurden überprüft, wobei einige laufende Beamer abgeschaltet wurden.
Anschließend wurden die Prüfprotokolle fertiggestellt. Mit Hilfe des Internets fanden wir noch Anregungen für die Wunschklasse.
Für die Kalkulation der Klassenzimmer erstellten wir eine genaue Materialliste, dazu mussten wir die Klasse vermessen, um auf die Länge der Kabel und Rohre zu kommen.
Ein Teil des Teams begann am Freitag, sich mit dem Programm ETS3 (dient zum Realisieren von Bussystemen in Gebäuden) zur technischen Planung der Klasse auseinanderzusetzen.


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